Angebote für Schulabgänger und Auszubildende

 

Berufseinstiegsbegleitung nach § 49 SGB III mit Kofinanzierung durch das ESF-Bundesprogramm „Kofinanzierung der Berufseinstiegsbegleitung"

Berufseinstiegsbegleiter unterstützen förderungsbedürftige junge Menschen bei der Eingliederung in eine Berufsausbildung. Die berufsorientierende Tätigkeit unserer Mitarbeiter verbessert die Chancen der Schüler auf einen erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung und hilft, diese zu stabilisieren. Zu den wichtigsten Aufgaben der Berufseinstiegsbegleiter gehört die Unterstützung beim  Erreichen des Abschlusses einer allgemein bildenden Schule, der Berufsorientierung und Berufswahl, der Ausbildungsplatzsuche, der Begleitung in Übergangszeiten zwischen Schule und Berufsausbildung und der Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses.

Ansprechpartner am Standort Meißen          Ansprechpartner am Standort Riesa

 

Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen

Im integrativen Modell wird Auszubildenden, die aufgrund einer Lernbeeinträchtigung oder sozialer Benachteiligungen besonderer Hilfen bedürfen, die Aufnahme, Fortsetzung sowie der erfolgreiche Abschluss einer Berufsausbildung ermöglicht. Ausbilder, Lehrkräfte und Sozialpädagogen organisieren und begleiten die Ausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen des dualen Systems. Aktuell qualifizieren wir junge Rehabilitanden in den Berufen hauswirtschaftstechnischer Helfer, Fachpraktiker Küche, Fachlagerist, Verkäufer, Fachpraktiker für Metallbau und Ausbaufacharbeiter. Im kooperativen Modellen begleiten Lehrkräfte und Sozialpädagogen die Ausbildung in den Berufsfeldern Bau- und Baunebengewerbe, Metall, Grüne Berufe, Handel / Lager, kaufmännisch sowie Hotel- und Gaststättenwesen bei anerkannten Kooperationsunternehmen der Region. Mit individuellem Stütz- und Förderunterricht sowie Kompetenz- und Persönlichkeitsförderung stabilisieren die Mitarbeiter das Ausbildungsverhältnis und überführen die Jugendlichen in betriebliche Ausbildung oder Beschäftigung.

 

Ausbildungsbegleitung

Unternehmen stellen sich auch Jugendlichen mit schwierigeren Ausgangsbedingungen und  integrieren sie in berufliche Ausbildung. Für die Ausbildung lernbeeinträchtigter oder behinderter Jugendlicher ist eine Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation für Ausbilder erforderlich. Liegt diese im Unternehmen nicht vor, begleitet das bsw als Kooperationspartner die Ausbildung und sorgt dafür, dass behindertenspezifische Regelungen umgesetzt werden. Bei Bedarf leisten wir Unterstützung beim Klären von Konflikten, Schwierigkeiten im Ausbildungsverlauf und  ergänzen die individuelle Prüfungsvorbereitung.

 

Modulare Ausbildungsformen für die Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

Ziel dieser Maßnahmen ist die berufliche Orientierung und Integration in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt. Durch intensives und individuelles Bewerbertraining mit der Erstellung aussagekräftiger Bewerbungsunterlagen und der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche werden gute Voraussetzungen für die Aufnahme einer Ausbildung bzw. einer versicherungspflichtigen Tätigkeit geschaffen.
Fachpraktische Übungen und betriebliche Praktika helfen dabei, sich in verschiedenen Berufsfeldern auszuprobieren oder vorhandene berufsrelevante Kompetenzen auszubauen.
Folgende modulare Ausbildungsformen bieten wir auf Anfrage an: