Angebote für Schulabgänger und Auszubildende

 

Berufseinstiegsbegleitung (BerEb) Sachsen nach § 49 SGB III im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit (BA)

Die Berufseinstiegsbegleitung unterstützt junge Menschen bei der Eingliederung in eine Berufsausbildung. Vorgelagert und letztlich dem Ziel dienend sind der erfolgreiche Schulabschluss und die Hilfestellung der Ausbildungsreife sowie Berufseignung.

Die Grundlagen der Arbeit der Berufseinstiegsbegleiter sind die Kompetenzanalyse "Profile AC Sachsen" und die Erstanalyse/ Standortbestimmung zu Beginn des Projektes.

Im Focus der Förderung der Schüler stehen

- sozial-kommunikative Kompetenzen

- persönliche Kompetenzen

- methodische Kompetenzen

- lebenspraktische Kompetenzen

- interkulturelle Kompetenzen

- IT- und Medienkompetenz.

Die Förderung der Berufseinstiegsbegleitung beginnt in der 8. Klasse und endet ein halbes Jahr nach Aufnahme einer Ausbildung. Die Berufseinstiegsbegleiter sind beim Bildungsträger beschäftigt und verfügen über vertiefte Kenntnisse des Bildungsbereiches. Sichergestellt wird die Qualität der Arbeit durch laufende Fortbildungen, Weiterbildungen und Fachtagungen.

 

Aktuell sind nachfolgende Schulen im Projekt integriert:

Oberschule "Am Merzdorfer Park" Riesa

1. Oberschule "Am Kupferberg" Großenhain

2. Oberschule "Am Schacht" Großenhain

Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen Großenhain

Förderzentrum Priestewitz mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung

Dr.-Eberle-Oberschule Nossen

 

Die Lebensbedingungen der Schüler hat sich in den letzten Jahrzenten in einem ungeahnten Temp bis hin zur ungeahnten qualität verändert. Der Wandel von Familie, fortschreitender Mediatisierung, die veränderte Erziehungskultur, die deutlich erweiterten Freiräume, die zunehmende Individualisierung und längere finanzielle Abhängigkeit vom Elternhaus sowie das Erleben durch Benachteiligung stellt das Bildungswesen vor zahlreich neue Herausforderungen. Entsprechend sehen sich Berufseinstiegsbegleiter mit einer vielzahl von Anforderungen im außerschulischen Kontext konfrontiert. Eine individuelle Betreuung findet während der Berufseinstiegbegleitung statt. Dabei geben sie Unterstützung bei der "Hilfe zu Selbsthilfe".

 

Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen

Im integrativen Modell wird Auszubildenden, die aufgrund einer Lernbeeinträchtigung oder sozialer Benachteiligungen besonderer Hilfen bedürfen, die Aufnahme, Fortsetzung sowie der erfolgreiche Abschluss einer Berufsausbildung ermöglicht. AusbilderInnen, Lehrkräfte und SozialpädagogenInnen organisieren und begleiten die Ausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen des dualen Systems. Aktuell qualifizieren wir eine junge Rehabilitandin in dem Beruf Verkäufer/in.

Im kooperativen Modell haben Lehrkräfte und SozialpädagogenInnen die Ausbildung in den Berufsfeldern Bau- und Baunebengewerbe, Metall, Grüne Berufe, Handel / Lager, kaufmännisch sowie Hotel- und Gaststättenwesen bei anerkannten Kooperationsunternehmen der Region begleitet. Mit individuellem Stütz- und Förderunterricht sowie Kompetenz- und Persönlichkeitsförderung stabilisierten die Mitarbeiter das Ausbildungsverhältnis und überführten die Jugendlichen in betriebliche Ausbildung oder Beschäftigung.

 

Ausbildungsbegleitung

Unternehmen stellen sich auch Jugendlichen mit schwierigeren Ausgangsbedingungen und  integrieren sie in berufliche Ausbildung. Für die Ausbildung lernbeeinträchtigter oder behinderter Jugendlicher ist eine Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation für Ausbilder erforderlich. Liegt diese im Unternehmen nicht vor, begleitet das bsw als Kooperationspartner die Ausbildung und sorgt dafür, dass behindertenspezifische Regelungen umgesetzt werden. Bei Bedarf leisten wir Unterstützung beim Klären von Konflikten, Schwierigkeiten im Ausbildungsverlauf und  ergänzen die individuelle Prüfungsvorbereitung.

 

Modulare Ausbildungsformen für die Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

Ziel dieser Maßnahmen ist die berufliche Orientierung und Integration in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt. Durch intensives und individuelles Bewerbertraining mit der Erstellung aussagekräftiger Bewerbungsunterlagen und der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche werden gute Voraussetzungen für die Aufnahme einer Ausbildung bzw. einer versicherungspflichtigen Tätigkeit geschaffen.
Fachpraktische Übungen und betriebliche Praktika helfen dabei, sich in verschiedenen Berufsfeldern auszuprobieren oder vorhandene berufsrelevante Kompetenzen auszubauen.
Folgende modulare Ausbildungsformen bieten wir auf Anfrage an: